Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Lehre bietet eine individuellere und somit effektivere Förderung von Studierenden. KI lässt sich sowohl in der Vorbereitung einer Lehrveranstaltung als auch während einer Lehrveranstaltung anwenden.

Aktuell liegt noch ein Mangel an empirischen Studien zur Lernwirksamkeit mit KI, welche über singulären Anwendungen hinausgehen, vor.

Large Language Models und ihre Potenziale im Bildungssystem

Die Ständige Wissenschaftliche Kommission der Kultusministerkonferenz (SWK) hat ein Impulspapier zu Large Language Models (LLM) veröffentlicht:



Einleitung*

Das Impulspapier der Ständigen Wissenschaftlichen Kommission der Kultusministerkonferenz (SWK) beschäftigt sich mit den Potenzialen und Herausforderungen von Large Language Models (LLM) im Bildungskontext. LLM sind generative KI-Systeme, die auf Basis riesiger Datenmengen Sprache vorhersagen und produzieren können, aber kein semantisches oder Weltwissen besitzen.

LLM können Lehr-Lernprozesse unterstützen, indem sie z. B. Texterstellung, Recherche, Feedback, Binnendifferenzierung und Materialentwicklung erleichtern, aber auch Risiken wie Halluzinationen, Biases, Informationssteuerung und Kompetenzverlust mit sich bringen. Um LLM kompetent und lernförderlich zu nutzen, müssen Lernende und Lehrende über technologiebezogenes Wissen, Quellenbewertung, inhaltliches Wissen, Selbstregulationskompetenzen und mediendidaktische Kompetenzen verfügen. Die SWK empfiehlt eine Übergangsphase zur systematischen Erprobung von LLM in der Bildungspraxis, die Entwicklung domänenspezifischer Tools, die Anpassung des Einsatzes von LLM an die Bildungsetappen, die Veränderung der Prüfungskultur, die Schaffung von Rahmenbedingungen und die Integration von LLM in Lernplattformen.

Zusammenfassung 3. Potenziale und Grenzen aktuellen LLM-Tools für Lehren und Lernen:*

Zusammenfassung 4. Notwendige Voraussetzungen zur kompetenten Nutzung von LLM:*

Zusammenfassung 5. Herausforderungen:*

*Text mit Hilfe von Microsoft Copilot generiert und bearbeitet



Rules for Tools

Zu Beginn einer Veranstaltung soll ersichtlich werden, in welchem Umfang Studierende KI während Vorlesungen/ Übungen und ggfs. Prüfungen verwenden dürfen und wie sie damit umgehen sollen. Dabei soll genau festgelegt werden, welche Regeln für welche Art von Arbeiten, wie beispielsweise Übungen, Hausarbeiten, etc. gelten.

Diese Regeln können z. B. beinhalten, welche Hilfsmittel (KI-Tools) verwendet werden dürfen, wie damit sinnvoll umzugehen ist und wie diese angegeben werden sollen. Ein Beispiel für die Aufstellung von Regeln sind die "Rules for Tools" von Prof. Dr. Christian Spannagel.